EX-IN Hamburg - hommage an Dorothea Buck

 

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"Nichts ist so stark, wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist"  (V.Hugo)

 

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Hommage

 

Einen besonderen Platz hier möchten wir dem Menschen geben, der mal die Idee hatte etwas ändern zu wollen, etwas änderte und heute noch immer mit all Ihren Kräfte die Entwicklung der trialogischen Sache verfolgt und unterstützt.

 

Frau Dorothea Buck

1917 geboren gerät Dorothea Buck mit neunzehn Jahren in eine schwere psychische Krise. Die ärztliche Diagnose Schizophrenie stempelt sie im Dritten Reich als minderwertig ab, gemäß dem Erbgesundheitsgesetz wird sie 1936 zwangssterilisiert. Einige Jahre später entgeht sie nur knapp der „Euthanasie”. Bis 1959 erlebt sie insgesamt fünf psychotische Schübe und die jeweils neuesten Heilmethoden: Dauerbad, Insulinschocks, Elektroschocks, Psychopharmaka.
Entgegen der ärztlichen Unheilbarkeitsprognose versucht Dorothea Buck zu verstehen, was sie in die Psychose getrieben hat und entwickelt eine eigene Theorie ihrer Erkrankung. So findet sie schließlich den Schlüssel zu ihrer endgültigen Heilung. Untrennbar damit verbunden ist ihre Entwicklung zu einer ausdrucksstarken und vielfach ausgezeichneten Bildhauerin.
Eine geradezu unglaubliche Geschichte, beinahe ein Wunder, dass Dorothea Buck das alles erlebt und überlebt hat. Am meisten aber staunt man darüber, welche Kraft sie aus ihrem Schicksal gezogen hat – Kraft für ihren jahrzehntelangen, unerschrockenen und oft erfolgreichen Kampf für mehr Menschlichkeit in der Psychiatrie. 

(Text und Bild von der Seite www.himmelundmehr.de)

 

 

Bilder von Dorothea , die beiden Diploma (irre menschlich und EX-IN) sowie ein Text von Dorothea

 


 

Diplom 1

"irre menschlich"